Vitalstoffe im Sport
Sport ist ein verbreitetes Mittel, um die Gesundheit zu erhalten oder die Belastungsfähigkeit seines Körpers zu steigern. Neue Studien weisen darauf hin, dass körperliche Inaktivität ein bedeutendes Gesundheitsrisiko darstellt, das mit häufigerem Auftreten von Krebs und anderen chronischen Erkrankungen einhergeht. Die Grenze zwischen gesundheitsförderndem Training und leistungsorientiertem Breitensport ist bald erreicht und dann stellt der Sport zusätzliche Belastung für den Körper dar.
Neben der Ermittlung der individuellen Leistungsfähigkeit und somit eines geigneten Trainingsprogrammes durch den Sportarzt oder Sportphysiotherapeut sind Vitalstoffe ein wichtiges Instrument, um den Körper gesund zu erhalten. Durch unsere kalorienreiche, vitalstoff- und balaststoffarme Ernährung ist eine ausreichende Vitalstoffaufnahme kaum sicherzustellen. Die offiziellen Richtwerte für die Einnahme von Vitalstoffen sind für den Sportler nicht anwendbar, weil durch die vermehrte körperliche Aktivität ein erhöhter Bedarf vorliegt: Dem Sportler droht eine chronische Unterversorgung mit Vitalstoffen.
Ein Vitalstoffmangel in Verbindung mit hoher körperlicher Aktivität bedeutet Stress für den Körper. Auf Stress reagiert der Körper mit der Ausschüttung von Hormonen wie Adrenalin und Noradrenalin. Hauptaufgabe dieser Katecholamine ist es, gespeicherte Energie aus den Körperdepots (Glycogen und Fett) zu mobilisieren. Weiters wird die Herzfrequenz und der Blutdruck erhöht, sowie die Magen- Darm-Durchblutung zugunsten der Versorgung der Skletettmuskulatur gedrosselt. Das kann dazu führen, dass schliesslich die Aufnahmefähigkeit von Vitalstoffen weiter verschlechtert und deren Ausscheidungsrate noch erhöht wird. Die Defizite werden immer stärker und dies führt schliesslich zu einer Reduktion der Immunfunktionen, Einschränkung der Leistungsfähigkeit, Verlängerung der Regenerationszeit, psychischer Instabilität usw.
Lassen Sie sich persönlich und individuell beraten - Sprechen Sie mit uns.
↑ nach oben